Kastration meines Hundes
Vollständige Frage:
Ich habe im Oktober einen Hund vor dem Tierheim gerettet. Seither lebt er glücklich bei mir. Im November habe ich ihn kastrieren lassen. Bis letzte Woche war er friedlich mit allen Hunden. in den letzten 2 Tagen hat er grundlos 3 kleinere Hunde angefallen (die er kennt, einer davon 9 Monate alt) und auch als sie unter ihm lagen konnte ich ihn nicht wegholen. Die Tiere haben geschrien aber er lies nicht von ihnen ab. Merkwürdig ist jedoch, alle Hunde haben kaum einen Kratzer. Allerdings war es ein Szenario sondergleichen. Zuhause ist Charly verschmust und lieb, folgt auch aufs Wort. Da ich in einem kleinen Ort lebe, wird der Hund natürlich jetzt als Beißer verschrien und ich traue mich kaum noch aus dem Haus. Kann es Sein, dass dieses Verhalten mit der Kastration zusammenhängt? Was kann ich tun? Ich hoffe sie können mir helfen, da ich sehr an dem Tier hänge. Anzumerken ist noch, dass der Hund bei den Vorbesitzern wohl geschlagen und getreten wurde und unterernährt war. Die Unterernährung hab ich, dank Pedigree, ausgleichen können und hier erfährt der Hund nur Gutes.
Mit der richtigen Verhaltens- therapie
Antwort:
Da es sich bei der von Ihnen beschriebenen Verhaltensauffälligkeit offenbar um eine mit Gefahrenpotential für Tier und Mensch handelt, sollten Sie umgehend eine Tierarztpraxis mit der Fachtierarztbezeichnung bzw. Zusatzbezeichnung "Verhaltenskunde/Verhaltenstherapie" oder eine gute Hundeschule mit Erfahrung in der Behandlung von Verhaltensauffälligkeiten aufsuchen! Ein Zusammenhang mit der Kastration ist eher unwahrscheinlich. Mit der richtigen Verhaltenstherapie, konsequent angewendet, sollten Sie die Verhaltensauffälligkeit bei Charly aber in den Griff bekommen können.